8 Gründe Meditation in deinen Alltag zu integrieren

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Meditation und die fernöstlichen Kulturen sind bei uns im Westen weiterhin voll im Trend. Unser Alltag scheint sich stetig weiter zu beschleunigen und nicht zuletzt deswegen, suchen immer mehr Menschen Wege Ihr Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Meditation und Achtsamkeit – das bewusste in sich gehen – kann ein Weg sein, mit Geschwindigkeit der Außenwelt besser umgehen zu lernen.

Auch wenn sehr viele Menschen im Westen den Weg zur Meditation und Achtsamkeit über oder wegen Stressthemen finden, bietet Meditation noch viele weitere, mittlerweile auch wissenschaftlich belegte, positive Auswirkungen auf dein Leben.

Durch ein neues Verständnis von dir selbst und deiner Umwelt, kannst du lernen Einwirkungen von außen anders zu betrachten und dadurch weniger Stress zu empfinden. Meditation hat das Potential ein Anker in deinem Leben zu sein, dir zu helfen deine Life Balance zu finden, dich und deine Bedürfnisse besser kennenzulernen, sowie mehr Fokus auf die wichtigen Dinge im Leben zu lenken.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten, dass regelmäßige Meditation mir ein Gefühl von Ruhe und Zentriertheit gibt wie nichts Anderes. Mir regelmäßig, jeden Morgen, Zeit für mich selbst zu nehmen hat meinem Leben eine neue Qualität gegeben.

 

8 Gründe warum du Meditation in deinen Alltag integrieren solltest

Umgang mit Stress & eigenen Emotionen – neudeutsch: Stressmanagement

Das ist für viele Menschen der Initialgrund, warum sie mit Meditation und Achtsamkeitsübungen in Berührung kommen. Ja in der Tat, etwas vermeintlich Passives wie Meditation kann dir helfen, mit Einflüssen von außen anders umzugehen. Warum hilft dir das? Jede Wahrnehmung ist subjektiv und geht durch unsere persönlichen Filtersysteme im Kopf – unsere Konditionierungen. Alles das was wir bis jetzt im Leben gelernt und erlebt haben, formt ein einzigartiges Filtersystem. Auch das Empfinden von Stress ist äußerst subjektiv. Was ein Mensch als Stress wahrnimmt, ist für den anderen ein ganz normales Ereignis in der Außenwelt.

Was passiert, wenn wir lernen Wahrnehmungen im Außen und in unserem inneren einfach wahrzunehmen ohne direkt darauf zu reagieren?

Meditation lässt dich erkennen, dass jede Wahrnehmung eben nur eine Wahrnehmung ist und nicht mehr. Du musst dich nicht davon beeinflussen lassen, oder gar „stressen“. Genau das ist auch der Schlüssel deine Emotionen und Gefühle für dich, anstatt gegen dich zu verwenden.

Die Haupterkenntnis für weniger empfundenen Stress, ist die Vergänglichkeit aller Dinge. In der Meditation bist du nur Beobachter, nicht Teilnehmer. Beginnend bei deinen Gedanken, bis hin zu allen körperlichen Empfindungen sowie Gefühlen und Emotionen, wirst du nach sehr kurzer Zeit feststellen, dass keine Empfindung permanent ist.

Empfindungen kommen und gehen, wie Wellen im Meer die auf den Strand klatschen. Das Beobachten hilft dir, dich von deinen Empfindungen zu distanzieren, dich quasi ausschließlich als Beobachter zu sehen. Genau das ist entscheidend, wenn du Emotionen wie Stress oder Wut fühlst, sei einfach der Beobachter. Sag dir: „ach wie interessant, ich empfinde gerade Wut, Stress oder Trauer, woher diese Emotion denn auf einmal kommt?“. Dieses reine Beobachten schützt dich nicht nur vor allzu heftigen überstürzten Handlungen, sondern birgt auch ein riesiges Entwicklungspotenzial, da du deine eigenen Verhaltensmuster erkennen wirst. Nach und nach wirst du immer besser und ohne das du es merkst, wirst du diese Gefühle wahrnehmen ohne direkt darauf zu reagieren. Du kannst sie bewusst einzusetzen deinem Leben Richtung zu geben, bist ihnen aber nicht mehr ausgeliefert.

Wenn du schließlich erkennst, dass Stress nur eines von vielen Empfingen ist, kannst du es als diese wahrnehmen und würdigen, dich aber davon nicht in deinem Tun hindern oder beeinflussen lassen.

Klarheit und Ruhe

Durch das reine Beobachten wirst du erkennen, dass du nicht deine Gedanken oder Gefühle bist, dass das reine Produkte deines Kopfes sind. Wenn du die Spirale von Emotionen und Gefühlen durchbrochen hast, wirst du die Welt klarer und etwas mehr so sehen wie sie wirklich ist.  Ruhe kann sich in dir entfalten, da du nicht mehr getrieben bist, jedem Impuls der auf dich einwirkt eine große Bedeutung zu geben.

Konzentrationsfähigkeit und Fokus

Wer glaubt noch an den Mythos Multitasking? Nein, auch Frauen können nicht wirklich mehrere Aufgaben nebeneinander durchführen. Vielmehr betreiben wir, wenn wir gleichzeitig bügeln und in den Fernseher schauen, Task switching. Dabei handelt es sich um ein schnelles hin- und herschalten zwischen mehreren Aufgaben. Der Kopf kann das, sehr zielführend ist es speziell bei wichtigen Aufgaben nicht.

Durch das wiederholte Zurückbringen deines Fokus auf die Meditation, entwickelst du diese Fähigkeit nachhaltig für alle Lebensbereichen. Die Aufmerksamkeit immer wieder auf den Moment, den Atem, die Praxis zurückzubringen, entwickelt die Fähigkeit länger konzentriert bei einer Aufgabe bleiben.

Dadurch wird es dir möglich sein, länger konzentrierter bei einer Aufgabe zu bleiben und weniger anfällig für Störungen von außen zu sein.

Das totale Aufgehen in einer Aufgabe birgt auch einen „netten“ Nebeneffekt mit sich. Bei jeder Aufgabe – auch und speziell in der Arbeitswelt – kann man Flow Erlebnisse erleben. Genau diese Flow Erlebnisse sind es, die dich vollkommen im Moment aufgehen lassen, was sich nachweislich in Glück und Zufriedenheit äußert.

Emotionale Intelligenz: Empathie – Verständnis für dich und andere

Meditation entwickelte neben einem tiefen Verständnis für uns selbst auch ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse und Handlungen anderer. Du wirst erkennen, dass vieler deiner Erfahrungen aufgrund eines Nichtübereinstimmens deiner Erwartungen mit der realen Welt entstehen.

An dem Punkt, an dem du erkennst wie du von deinen eigenen Empfindungen angetrieben wirst, wirst du dieses Verständnis auch automatisch auch auf andere Menschen anwenden. Du wirst mehr Einfühlungsvermögen für das Verhalten, Bedürfnisse und Wünsche anderer entwickeln. Auch wenn Menschen einmal einen schlechten Tag haben, wirst du die Situation durchblicken und mehr Verständnis dafür zeigen können. Als Folge all dieser Entwicklungen wird es dir möglich sein, eine tiefere und verständnisvollere Verbindung mit anderen Menschen aufzubauen.

Eine Studie verdeutlicht die Entwicklung in bereits 8 Wochen

Einige Studien bekräftigen diese Aussagen. Zum Beispiel wurde in einer Studie beobachtet wie sich Hilfsbereitschaft Menschen sind. Eine Person in gebrechlichem Zustand wurde in einen Warteraum geschickt, in dem alle Sitzplätze belegt waren, um zu sehen wie die sitzenden Mensch reagieren würden. Von den Teilnehmern die keine Erfahrung mit Meditation hatten, haben nur lächerliche 16% Ihren Sitzplatz angeboten. Die Teilnehmer eines 8-wöchigek Kurses haben der gebrechlichen Person Ihren Sitzplatz zu 50% überlassen. Bereits eine relativ kurze Zeitspanne praktizierter Meditation, hat offensichtlich außerordentliches Potential, zur positiven Veränderung.

Offenheit gegenüber Veränderung und Neuem

Die Angst vor Veränderung ist bei vielen Menschen groß und steckt uns buchstäblich in den Genen. Ja wir sind biologisch darauf Programmiert nach Sicherheit zu suchen. Das Bedürfnis nach Sicherheit, kann auch sehr hinderlich für unsere Entwicklung sein. Wenn du Meditation zu deiner täglichen Praxis machst, wirst du sehr schnell mit der Vergänglichkeit von jeder einzelnen Empfindung, Gefühl und Wahrnehmung vertraut werden. Genau diese Erkenntnis wird dich lehren besser mit neuen Situationen und Bedingungen umzugehen. Das Wissen und die Erfahrung der Vergänglichkeit aller Umstände und Dinge, verleiht dir eine neue und bis dato unbekannte Freiheit.

Zufriedenheit und Lebensglück

Studien belegen mittlerweile auch, dass sich deine Grundeinstellung mehr in die Richtung von positiven Wahrnehmungen verändert. In den Studien wird zusätzlich auch von einer positiveren Grundeinstellung zu dir selbst und schwierigen Situationen berichtet. Der letzte Punkt hängt wiederum stark mit der Erkenntnis der Vergänglichkeit aller Dinge zusammen. Alle Umstände die dir schwierig erscheinen sind eben auch nur Gegebenheiten in der realen Welt. Deine Sicht darauf, ist „nur“ das auf was sich deine Vergangenheit programmiert hat. Dieses Wissen gibt dir die Freiheit rational und ungebunden an deine Empfindungen zu handeln.

Erkennen von Glaubenssätzen und Verhaltensmustern

Wenn du dich als Mensch verändern willst, steht das Erkennen deines Verhaltens oder deiner Glaubensmister an erster Stelle. Das Beobachten was sich in deinem Inneren abspielt, wird dir eine große Klarheit über deine Handlungen und dein WARUM geben. Erst wenn du dir eingestehst, das dein Denken und oder Verhalten ausbaufähig ist, kannst du auch wirklich etwas ändern. Meditation gibt dir Zeit und Raum dich, deine Denkmuster, Glaubenssätze und Verhaltensmuster besser kennenzulernen.

Unterstützung des Heilungsprozesses einer Vielzahl medizinischer Leiden und psychischer Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen

Dieser Punkt hat Meditation und Achtsamkeit Ende der 1970er Jahre im Westen berühmt gemacht. Jon Kabat-Zinn entwickelte ein Stressbewältigungsprogramm das auf Achtsamkeitsübungen basiert. Das Programm (MBSR) hilft bereits nach sehr kurzer Zeit, negative Gedanken als etwas nicht Beständiges zu sehen. Es wird bei der Behandlung von verschiedenen Krankheitsbildern, wie Depression oder chronischen Schmerzen, eingesetzt.

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