Stress am Arbeitsplatz: Die 6 häufigsten Stressauslöser und was du dagegen tun kannt

Stress am Arbeitsplatz - Stressauslöser und was du dagegen tun kannst.

Stress am Arbeitsplatz ist allgegenwärtig. Ein Großteil der Menschen in einem Angestelltenverhältnis klagen über steigende Anforderungen und immer mehr gefühlten Stress. Grund genug, sich in diesem Beitrag mit den top Quellen für Stress am Arbeitsplatz zu beschäftigen. Du erfährst in diesem Beitrag, was die häufigsten Quellen von Stress am Arbeitsplatz sind und was du dagegen tun kannst. 

Luftschlösser – Stress, wo gar keiner ist

Ein nicht unwesentlicher Teil der Situationen, die Stress erzeugen, sind reine Luftschlösser, Vorstellungen und Imaginationen in unserem Kopf. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, von dem die Wissenschaft bis jetzt weiß, dass es sich zukünftige Situationen geistig vorstellen kann. Diese überlegene Fähigkeit hat ihren Preis. Nachdem der Mensch naturgemäß dazu tendiert, Negatives eher wahrzunehmen, sind wir nicht unbedingt damit gesegnet, uns unsere Zukunft nur positiv auszumalen. Ganz im Gegenteil sind es oft schwierige und unklare Situationen, die negative Projektionen der Zukunft in unserem Kopf erzeugen.

Versagensängste

Jeder kennt sie und nur die wenigsten reden offen darüber. Versagensängste sind das Paradebeispiel von negativen Luftschlössern. Jeder Mensch wird früher oder später mit diesen Ängsten konfrontiert werden. Zeigen können sich diese Ängste als Zweifel einer Herausforderung nicht gewachsen zu sein oder als Imagination des negativen Ausgangs einer Situation.

Zwei Möglichkeiten diesen Ängsten entgegen zu wirken:

  • Gedanken sind schlicht Produkte deines Gehirns, die nicht unbedingt die reale Welt repräsentieren müssen. Lenke deine Gedanken bewusst auf einen positiven Ausgang der Situation, der Besprechung oder des Verkaufsmeetings. Das Nutzen von positiven Vorstellungen nennt sich Imagination und ist eine Technik des Mentaltrainings.
  • Versagen spielt sich nur im Kopf ab. Die Welt kennt kein Versagen und auch keine Niederlage. Es gibt Schlüsselmomente im Leben. Momente, in denen wir glauben, unser Leben hänge davon ab. Tut es dies wirklich? Ist es für dein Leben wirklich unabdinglich, diese Präsentation perfekt zu halten oder die Beförderung zu bekommen? Ob du dieses oder jenes jetzt erreichst oder nicht, wird in sechs Monaten weniger eine Rolle spielen.
Keine Entscheidungen treffen

Keine Entscheidungen zu treffen, ist sicherlich die schlechteste aller Entscheidungen. Es kann ab und an durchaus hilfreich sein, eine Angelegenheit ein paar Tage „absitzen“ zu lassen, jedoch erfordert ein selbstbestimmtes Leben dein aktives Handeln. Wenn du keine Entscheidungen triffst, wird jemand anders eine Entscheidung für dich treffen oder du musst mit dem zurechtkommen, was sich per Zufall ergibt. Aufgaben permanent hinauszuschieben, erzeugt übrigens auch Stress.

Wenn du vor einer Entscheidung stehst und deiner Intuition vertrauen willst, kann diese Technik helfen.

Zeitdruck

Vielleicht kennst du den Spruch: „Du bist dein Terminkalender“. Es stimmt nur zu sehr.

Achtsamkeitstraining kann dir gewiss helfen, mehr innere Ruhe zu entwickeln. Durch das Einnehmen der Beobachterrolle wirst du Stück für Stück besser mit starken Gefühlen und Reizen umgehen lernen. Der bewusste Umgang mit deinem Leben wird auch dazu führen, dass du notgedrungen deine Terminplanung in Frage stellen wirst. Neigst du dazu, dir immer zu viele Termine aufzuhalsen? Dann solltest du deine Planung überdenken. Ja ich weiß, du musst doch! Musst du wirklich? Überlege einmal wie viel Zeit du damit verbringst hektisch von einem Termin zum nächsten zu hetzen, willst du so für immer leben? Es ist dein Leben und deine freie Entscheidung.

Fehleinschätzung der Kontrolle

Wie viel Kontrolle hast du wirklich über dein Leben? Speziell im beruflichen Kontext – wir können unser Bestes tun und die angestrebte Zusage doch nicht bekommen, die beste Arbeit tun und das Projekt wird trotzdem abgelehnt oder wir bekommen das Budget nicht zugesagt … wie sieht es mit der Tagessverfassung der Kollegen aus? Habe ich das wirklich in der Hand? Wir versuchen das Unmögliche zu machen und alles zu kontrollieren – in Wirklichkeit können wir das nicht: „Mission Imbossible“.

Kollegen, Kunden, Patienten und Schüler

Last but not least: die lieben Mitmenschen. Watzlawick hat gesagt, dass wir unsere Mitmenschen besser so akzeptieren, wie sie sind, da es ja keine anderen gibt. Zugegeben, andere Mensch können eine riesige Quelle von Stress sein. Das sind sie aber auch nur, wenn du das zulässt. Du kannst lernen, einfach nicht so reaktiv auf Reize von außen zu sein. Regelmäßige Meditation und Achtsamkeitstraining können dir auf diesem Weg sehr behilflich sein. Probleme werden sich nicht auflösen, du wirst aber deine Zentriertheit behalten. Es ist ein irre gutes Gefühl, total fokussiert und entspannt bei einer Sache sein zu können, obwohl die Welt um dich super hektisch ist. Lebensqualität pur.

In diesem Beitrag findest du Anleitungen für zwei einfache Atemübungen, um deinem Geist im Büroalltag kurze Phasen der Entspannung zu gönnen.

Wenn du mehr zu diesen Themen wissen willst, kannst du meinen Blog besuchen und mir auf Facebook folgen.

Photo by Gabriel Matula on Unsplash

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