Jammern, raunzen und beschweren sind schlecht für dich – eine Lösung, wie du es sofort stoppen kannst

Beschwerdefreie Welt beschweren raunzen

Warum andauerndes Jammern, Raunzen und Beschweren negative für dich sind, und eine einfache Idee, wie du sofort damit aufhören kannst.

Österreich ist ein Folk der Jammerer und Raunzer. Die deutschen Nachbarn sind nicht besser und jammern genauso viel. Selbst die Schweizer raunzen über das ach so schwere Leben, nur eben auf noch höherem Niveau.

Besonders aufgefallen ist mir dieser Umstand nach meinen langen Reisen in den letzten Jahren. Immer dann, wenn ich nach Europa zurückgekehrt bin, war dieses Jammern und Raunzen nicht zu überhören. Früher als ich selbst Teil der Masse war, jeden Tag ins Büro gepilgert bin, ist mir das nicht so aufgefallen, ich habe mich ja auch fleißig daran beteiligt.

Achte wirklich einmal drauf, wie oft du dich über irgendetwas beschwerst oder du einfach über irgendetwas oder jemanden lästerst. Du wirst sehen, viel öfter als du vielleicht glauben magst.

Es ist übrigens gar nicht so leicht, sich dem Gejammer zu entziehen – schließlich ist es überall. Es wird dich finden, versprochen, und es gehört eine große Portion Mut und Selbstbestimmtheit dazu, sich nicht der raunzenden Masse anzuschließen.

Wie definiere ich Jammern oder auch dekonstruktives sich Beschweren?

Ich definiere es damit, dass über eine Situation oder einen Umstand gesprochen wird, in dem nur die negativen Seiten betont und herausgestrichen werden. Der Fokus liegt also rein und ausschließlich darauf, was schlecht und zu wenig ist. Es wird überhaupt nicht erst versucht, die neutralen oder positiven Seiten zu beleuchten, und ebenfalls wird kein Lösungsvorschlag diskutiert.

Warum ist das sich Beschweren und Jammern aber schlecht für mich?

In dem du dich hauptsächlich damit beschäftigst, was denn nicht alles schlecht ist in der Welt, an deiner Situation, dem Unternehmen, dem Produkt oder sonst was, richtest du deinen Fokus auf Mangel und Negativität.

Ich bin davon überzeugt, dass wir mit unseren Gedanken und noch viel mehr mit unseren Worten unser Leben und das was wir erfahren steuern. Anders ausgedrückt, wirst du in der Welt immer das finden, wonach du suchst.

Suchst du also nach schönen und positiven Aspekten oder siehst du in allem einen Fehler und den Mangel?

Ich bin kein Unschuldslamm was das Jammern betrifft. Vielmehr habe ich viele Jahre meines Lebens mit Beschwerden verbracht, ohne konstruktiv etwas zu ändern. Was mir im Nachhinein dazu auffällt ist, dass sich zu beschweren, die einfachere Variante ist. Zu jammern und raunzen ist wesentlich leichter, als selbst die Initiative zu ergreifen und dein Leben nach deinen Vorstellungen zu verändern.

Weißt du wohin das führt?

Es führt mit Sicherheit dazu, dass du dich unglücklich fühlst. Selbst wenn du vermeintlich keinen Grund dazu hast, wird andauerndes Beschweren dich daran hindern, glücklich zu sein. Unser Gehirn ist einem permanenteren Anpassungsprozess unterlegen und wenn du deinen Fokus auf Mangel und Negativität lenkst, werden auch diese Bereiche des Gehirns ausgebaut und du wirst immer mehr davon in der Welt finden.

Das bedeutet nicht, dass wir nicht über offensichtliche Missstände oder Mängel diskutieren sollten, damit Lösungen entstehen.

Beschweren, raunzen, jammern – eine Gewohnheit, seit Generationen

Ich weiß nicht, ob die Menschen früherer Generationen sich auch so viel beschwert haben wie heute, ohne wirklich etwas dagegen unternehmen zu wollen. Mein Gefühl sagt mir, dass die alte Generation, speziell die Nachkriegszeit, viel mehr Macher waren als wir heute. Macher auch deswegen, weil sie keine Wahl hatten. Wenn sie im Winter wieder ein Dach über dem Kopf haben wollten, mussten sie eben hart arbeiten und für ihr Ziel schwitzen und kämpfen.

Das sich beschweren sehe ich als absolutes Luxusproblem unserer Zeit an. Fast niemand in der westlichen Welt muss wirklich hungern oder um seine Sicherheit Angst haben. Dies führt zu einer gewissen geistigen Freiheit. Diese geistige Freiheit will genutzt werden. Die einen schaffen Raum, um Kunst zu schaffen oder anderwärtig kreativ zu sein, und die anderen nutzen diese Freiheit, um das Schlechte in der Welt zu suchen.

Du hast die Wahl, auf welche Seite du dich setzt!

A complaint free world – eine Welt ohne Beschwerden

Auf die Idee diesen Post zu schreiben, bin ich gekommen, als ich über das Buch „A complaint free world“ gestolpert bin. Ich habe es noch nicht gelesen, jedoch habe ich entdeckt, dass Will Bowen in seinem Shop auch noch violette Armbänder verkauft. Diese Armbänder nennt er „Complaint free bracelets“. Diese Gummi-Armbänder sind an sich nichts Besonderes. Das Besondere daran ist die Idee, die er damit verkauft.

Jedes Mal, wenn du dich beschwerst, negativ bist und nur die Fehler und Mängel siehst, ohne eine positive Schlussfolgerung oder einen Lösungsansatz zu liefern, musst du die Hand wechseln, auf der du das Armband trägst.

Dadurch programmierst du dich darauf, mehr auf die positiven Aspekte zu achten. Es führt auch dazu, dass du in wirklich schwierigen Situationen eine positive Schlussfolgerung für das nächste Mal oder einen Lösungsansatz entwickelst. Dein Denken wird vom Fokus auf den aktuellen Mangelzustand hin zu Lösungsorientiertheit geschult.

Genauso wie du von deinem Umfeld gelernt hast, dich immerzu beschweren zu müssen, gibt dir diese einfache Idee ein Werkzeug in die Hand, dich neu zu programmieren und den Fokus deines Lebens mehr auf die schönen und positiven Seiten zu lenken.

Vergiss nicht: Mit deinen Gedanken und Worten erzeugst du deine Welt.

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Photo by Kristina Flour on Unsplash

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