Mentale Gesundheit – 7 Tipps für mehr Wohlbefinden, Zeit und Lebensfreude

7 Tipps für eine bessere mentale Gesundheit_Mentaltraining

In diesem Post geht es um deine Mentale Gesundheit. Du erfährst 7 praktische Tipps wie du sofort besser für deine mentale Gesundheit sorgen kannst. Kleine Veränderungen können bereits einen großen Einfluss auf dein Wohlbefinden und deine Zufriedenheit haben.

Alle 7 Punkte haben direkten Einfluss auf deine Mentale Gesundheit. Sie spannen quasi einen Bogen von Einflüssen auf dein Wohlbefinden.

#1 Mentale Hygiene

Hast du diesen Begriff bereit einmal gehört? Mir ist er das erste Mal im Buch „Die 4 Stunden Woche“ von Tim Ferriss untergekommen. Beim Wort Hygiene denken wir spontan an Körperhygiene, Duschen und Seife. Hygiene bedeutet aber als Wort nicht unbedingt Körperhygiene, sondern einfach Pflege von etwas.

Was ist nun Mentale Hygiene?
Mentale Hygiene bedeutet, dass du darauf Acht gibst – achtsam bist – was du deinem Geist zuführst. Alles das, was in deiner Welt passiert, beruht auf deinen Gedanken. Geleichermaßen, ist alles, das du tust zuerst als Gedanke in deinem Kopf vorhanden. Willst du dich nun auf Erfolg und positive Ereignisse ausrichten, macht es wenig Sinn, negativen Input in dich auf zu saugen.

Ein Beispiel: Ich habe bereits vor vielen Jahren damit aufgehört, Zeitung zu lesen. Warum? Weil ich die konstante Negativität mit der in den meisten Zeitungen gespielt wird, für mich nicht für gewinnbringend halte. Bedeutet das, dass ich ignorant bin und die Welt mich nicht interessiert? Nein ganz im Gegenteil. Keine Zeitung zu lesen und die volle Kraft an Mord, Krieg und Totschlag zu negieren, bedeutet nicht, dass du dich nicht gezielt informieren kannst. Ich nutze seither andere Quellen um gezielt Themen nachzulesen.

Außerdem haben sich schon sehr viele interessante Gespräche aus meinem „Nicht-Wissen“ ergeben. Keine Angst, die Welt informiert dich, wenn etwas ganz Außergewöhnliches passiert.

Zur Mentalen Hygiene zählen auch noch viele weitere Inputs, denen wir uns regelmäßig aussetzen: Social Media, E-Mail, Internet allgemein und auch Pornos.

Natürlich bedarf es einer gewissen Portion Ehrlichkeit, sich einzugestehen, Abhängig von Internet, Facebook oder auch Pornos zu sein…und Erkenntnis ist der erste Schritt zur Heilung.

#2 Essen – die Nahrung als Baustein deiner Zellen

Wie steht es um deine Essgewohnheiten? Schwanken sie, je nachdem wie es dir geht und wie gut du dich gerade fühlst?
Für mich war Essen immer wie ein letztes Rettungsanker. Wenn die Welt gerade gegen mich ist, habe ich zumindest noch die Packung Chips oder die Tafel Schokolade, die mir – zwar nur kurz – aber immerhin etwas an Glücksgefühlen gibt.

Unser Körper reproduziert sich ca. alle sieben Jahre komplett. Das bedeutet, dass in sieben Jahren keine Zelle mehr die gleiche ist. Woher nimmt dein Körper den Baustoff dafür? Na klar, aus der Nahrung, die du ihm zuführst.

Was meinst du, dass passiert, wenn du ihm überwiegend Müll zuführst? Ja klar – er wird den Müll in sich aufsaugen und dementsprechend wirst du dich auch fühlen.

Was hat Essen und Nahrung mit Mentaler Hygiene zu tun? Ganz einfach: Mentale Hygiene spiegelt sich in deinem allgemeinen Wohlbefinden wieder. Unumstritten ist, dass sich Menschen grundsätzlich besser und stärker fühlen, wenn sie auch körperlich fit sind. Mittlerweile hat die Wissenschaft auch vielerlei Hinweise gefunden, wie groß der Einfluss von schlechter Ernährung wirklich ist. Zu viel Zucker wird beispielsweise mit Depression, niedrigen Serotonin Werten und bei Kindern mit einer eingeschränkten Gehirnentwicklung in Verbindung gebracht.

Die Auswirkungen von schlechter Ernährung sind massiv. Es wird Zeit der Wahrheit ins Auge zu blicken.

Es gibt unzählige Experimente zum Thema Junk-Food im Internet, in denen Menschen getestet haben, wie der Körper auf bewusst schlechte Ernährung reagiert.
Eines davon findet ihr hier: https://www.prosieben.ch/tv/galileo/themen/leben-am-limit

Was bedeutet das für dich?
Gib acht drauf, was du deinem Körper zuführst. Es muss keine ultra-strenge Diät sein, sondern verfolge einfach ein paar echt einfache Grundregeln, die mittlerweile jedes Kind kennt.

#3 Faktor Menschen – achte darauf, mit welchen Menschen du dich umgibst

Jeder – auch sicherlich du – kennt diese Menschen, die einem einfach die letzten Reste an Energie rauben. Bei diesem Punkt geht es mir gar nicht so sehr darum, Menschen zu kategorisieren, sondern vielmehr um die bewusste und freie Entscheidung, diese Menschen zu meiden.

Die Zeit- und Energiediebe lauern überall. Sie labern dich voll, denken nicht einmal daran dir zuzuhören und suchen einfach nach Anerkennung. Diese und viele weitere Beschreibungen treffen auf diese Diebe zu. Das spannende dabei ist, dass jeder Mensch andere Typen als anstrengend und energierauben empfindet. So individuell jeder Mensch ist, so unterschiedlich auch die Bedürfnisse und subjektiv auch die Wahrnehmung der Anderen.

Wichtig dabei ist, dass du dir bewusstwirst, welche Menschen dir gut oder weniger guttun. Du kannst dich bewusst dafür entscheiden, dich mit Menschen zu umgeben, die dir guttun, dich fördern und ihr euch gemeinsam besser macht als alleine.

Hast du am Arbeitsplatz mit Individuen zu tun, die die Energie rauben? Dann würde ich ganz klare Grenzen setzen. Arbeitsgespräche und Kontakt kannst du vielleicht nicht vermeiden, Energieraub jedoch schon. Du kannst und sollst freundlich und konkret Grenzen setzen, deine mentale Gesundheit wird es dir danken.

Stelle dich vor die anderen und dein Wohlbefinden und deine Zufriedenheit wird massiv davon profitieren.

#4 Terminplan – Du bist dein Terminkalender

In unserer hektischen Zeit ist nur das echt, was auch im Kalender steht, oder? Ich trage mir alles in den Kalender ein. Dementsprechend, verläuft mein Tag auch so, wie es mein Kalender will.

Wichtig dabei ist, dass du eben auch im Vorhinein, bewusst mit der Verteilung deiner Zeit umgehst. Viel zu oft, neigen wir dazu Dinge, die wir nicht wirklich wollen oder uns nicht wirklich weiterbringen, zu akzeptieren. Vor allem dann, wenn diese noch ein paar Tage oder Wochen in der Zukunft liegen, akzeptieren wir Termine oder Besprechungen, die uns eigentlich am Allerwertesten vorbeigehen sollten, viel zu leichtfertig. Immerhin ist Zeit unsere absolut wertvollste Währung die wir geben können.

Mein Tipp dazu: Es ist OK sich ein paar Minuten Zeit für eine Entscheidung zu nehmen. Will ich wirklich dabei sein? Bringt mich dieser Termin wirklich weiter? Auch wenn der Termin erst in 3 Wochen ist, stell dir vor ob du ihn annehmen würdest, wenn er heute oder morgen wäre. Damit gibst du dem Termin mehr Gewicht und du kannst leichter entscheiden, wie hoch dieser auf deiner Prioritätenliste steht.

#5 Nein sagen – essentiell für deine Gelassenheit

Dieser Punkt geht einher mit dem vorhergehenden – deinem Terminkalender. Fühlst du dich oft, also ob du immer zu allem ja sagen musst? Traust du dich manches Mal nicht Nein zu sagen?

Nein sagen ist, speziell im Berufsleben, eine der wichtigsten Fähigkeiten überhaupt. Jeder Chef liebt Mitarbeiter, die nie Nein sagen. Diese Liebe ist jedoch nicht unbedingt Respekt vor der Person, sondern nur oberflächlich, da er diesem Mitarbeiter einfach alles aufladen kann.

Hast du schon einmal ehrlich hinterfragt, warum es dir schwer fällt Nein zu sagen? Oft ist es tatsächlich eine Frage des Selbstwertgefühls?
Bin ich es mir wert, Nein sagen zu können? Darf ich Nein sagen?
Viele Menschen haben sich darauf programmiert, immer Ja zu sagen, weil es die leichtere Variante ist. Nein sagen bedarf einer Portion Selbstsicherheit und Mut. Nein sagen wird in unserer Gesellschaft leider noch immer mit negativer Ablehnung gleichgestellt – das ist es jedoch nicht.


Zeit ist deine wertvollste und gleichzeitig endliche Ressource.


Zeit ist deine wertvollste Ressource und genau so, solltest du sie auch behandeln. Zeit kommt nicht wieder, kann nicht produziert oder verdient werden.

Also überlege dir in Zukunft gut, zu was du NEIN oder JA sagst.
Wie du lernen kannst, NEIN zu sagen, findest du in diesem Beitrag von mir.

#6 Fokus – achte auf deine Gedanken

Welche Gedanken sind in dir dominierend? Sind es Gedanken der Freude, ist es Lachen und Glück? Oder sind es eher Gedanken von Verlust, Negativität und Angst?

Egal was du denkst, deine Gedanken Formen dein Leben. Tage bestehen aus einer Aneinanderreihung von Momenten und dein Leben wiederum ist eine Sammlung deiner Tage. Sind deine Gedanken also überwiegend positiv, konstruktiv und aufbauend, wirst du in Summe auch ein gutes und glückliches Leben haben. Genau das gleiche gilt in die andere Richtung. Genau das ist im übrigen auch die Disziplin des Mentaltrainings. Mentaltraining ist genau dazu da, deine Gedanken auf Glück, Freude und maximalen Erfolg aufzurichten.

Wie kannst du deinen Fokus verändern?

Du kannst damit beginnen, dir bewusst zu machen, welche Tendenzen in dir dominant sind. Welche Gedanken kommen immer wieder in dir hoch? Eine sehr gute Strategie dafür ist es, regelmäßig Meditation zu praktizieren. Während einer Meditationssitzung gibst du dir schlicht und einfach Zeit, Gedanken zu beobachten und zu erkennen, wie es um deinen Seelenfrieden steht.

Hast du deine Tendenzen erkannt, kannst du gezielt neue und positive Momente in dein Leben bringen. Das kann beispielsweise das Schreiben eines Morgenjournals, Dankbarkeitstagebuchs sein oder auch das bewusste Treffen mit deinen Freunden. Egal was dir und deiner Seele gut tut, sollst du vermehrt in dein Leben bringen. Ich nutze auch die Kraft on Affirmationen. Meine Wohnung und auch meine Geldbörse sind üblicherweise gespickt mit positiven Glaubenssätzen und Sprüchen. Ich lebe nach dem Prinzip umso mehr positive Energie in meinem Leben ist, umso weniger zeit zur Sorge habe ich 🙂

 

#7 Entspannung und Zeit für dich selbst

Das Leben ist als Abwechslung zwischen Anspannung und Entspannung gedacht. Genau in diesem Wechselspiel zwischen den beiden Extremen, funktioniert unser System Mensch am besten.

Was tun sehr viele von uns aber? Genau wir leben in konstanter Anspannung und Hektik? Die Jobs werden tendenziell immer hektischer, wir sind immer erreichbar und über immer mehr Kanäle erreichbar. Mehrere Telefone, E-Mail und Messanger sind aber nicht nur im Büro ein Thema. Auch im Privatleben, hat der Stress längst das Sagen übernommen. Freizeitstress nennen wir das dann mit einem Lächeln. So zum Lachen ist diese Entwicklung eigentlich überhaupt nicht. Denn, wir geben dem Körper keine Möglichkeiten mehr zu entspannen und vom Stress und die damit verbundenen Reaktionen zu erholen.

Cortisol ist als Stresshormon bekannt und gilt mittlerweile als Übel vieler modernen Krankheiten bestätigt. Über lange Zeit zu hohe Cortisol Werte, werden mit Übergewicht, Depression, Migräne und vielen anderen Krankheiten – bis hin zu Krebs – in Verbindung gebracht.

Ich will dir hier zum Abschluss dieses Beitrags keine Angst machen. Vielmehr möchte ich unterstreichen, wie wichtig es ist, dass du dich gut um dich selbst kümmerst.

Wenn du dich gut um dich selbst kümmerst, resultiert das auch in einer guten Mentalen Gesundheit. Genau dabei können dich die 7 Tipps unterstützen.

Mentale Hygiene – Nahrungsaufnahme – Faktor Mensch – Terminkalender – Nein sagen – Fokus – Entspannung

 

Wenn du mehr Entspannung in dein Leben bringen und gleichzeitig deinen Fokus trainieren willst, kannst du dich hier am Ende der Seite zum Newsletter anmelden und gleichzeitig meinen E-Book-Guide: „Achtsamkeit im Alltag integrieren“ herunterladen.

Photo by Jurica Koletić on Unsplash

 

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