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Mit Mentaltraining zum unerschütterlichen Selbstvertrauen

Unerschütterliches Selbstvertrauen mit Mentaltraining

In diesem Post lernst du 3 Techniken aus dem Mentaltraining, die dir sofort helfen können, dein Selbstvertrauen zu stärken.

Du kennst sich den Spruch? „Was du denkst, das bist du“

Ursprünglich soll er angeblich von Buddha stammen und auch Marcus Aurelius war ein großer Vertreter dieser Weisheit.

Glaubst du daran? Die gleiche Frage stelle ich Leuten die mich fragen, wie ich nur immer so optimistische sein kann. Was gibt es für einen besseren Weg, als ein Dasein voller Optimismus und Vertrauen in die Zukunft zu leben?

Egal wie sich dir eine Situation darbietet, es ist viel wichtiger, wie deine Wahrnehmung funktioniert und du damit umgehst. Was wäre also, wenn du dich auch Selbstvertrauen und Optimismus programmieren könntest?
Die guten Nachrichten sind: Das kannst du auch.
Bereits in diesem Beitrag bin ich ausführlich auf das Thema Selbstbewusstsein eingegangen. Dort haben wir erörtert, wie wichtig es ist dich selbst zu kennen und verstehen.

Hier geht es nun schließlich darum dein Selbstvertrauen zu boosten.

Selbstvertrauen steigern – Mentaltraining

Mentaltraining ist ein wiederholtes geistiges Üben, um einen gewissen Effekt oder ein gewisses Ergebnis zu erreichen.

Wenn wir nun zurück gehen zu „Was du denkst, das bist du“, entscheiden deine Gedanken über deine Lebensqualität und dein Selbstvertrauen.

Wie entsteht Selbstvertrauen

Unser Gehirn ist ein wunderbares Werkzeug und unübertroffen in seiner Komplexität. Gleichzeitig mit dieser Komplexität, scheint unser Gehirn auch gewissen relativ simplen Gesetzen zu unterliegen. Beispielsweise, glaubt dein Gehirn eher an etwas, je öfter es dies hört.

Dieses Prinzip macht sich auch modernes Marketing in äußerst lukrativem Ausmaß zu Nutze. Oder glaubst du etwa, dass es Zufall ist, dass man keinen Tag leben kann, ohne eine McDonalds Werbung zu sehen.

Dieses Prinzip, dass dein Gehirn an das glaubt, was es überwiegend denkst und hört, machen wir uns mit dem Mentaltraining zu nutze. Genau damit, kannst du dich auch auf ein unerschütterliches Selbstvertrauen programmieren.

Deine Erfahrungen in jungen Jahren, spielt eine mächtige Rolle, wie gut dein Selbstvertrauen ausgebaut ist.

Bist du also in einer Familie aufgewachsen, bei der alles eher negativ war und schwierig, wird dir auch das Leben schwierig und schwer vorkommen. Hast du jedoch das Glück gehabt mit einer YES WE CAN Attitüde und einem optimistischen Ausblick auf die Welt, aufgewachsen zu sein, wirst du auch als Erwachsener tendenziell so denken.

Auch wenn du momentan noch eher auch negativ und schwierig gepolt bist, gibt es noch Licht am Ende des Tunnels. Du kannst ab sofort die Verantwortung für dich übernehmen und dich mit Mentaltraining auf Leichtigkeit, Selbstvertrauen und Lebenslust programmieren.
Tadaaaaa!

So einfach ist das – nicht ganz.

Immerhin hast du zig Jahre damit verbracht, dich und deine negativen und zurückhaltenden Glaubensmuster zu nähren und festigen. Erwarte also bitte nicht, dass irgendeine Technik der Welt dich in 5 Minuten von all deinen Problemen befreit.

Du kannst sehr wohl ab sofort Schritt für Schritt hin zu mehr Selbstvertrauen und Lebensfreude gehen. Der Trick liegt darin, dass du Bewusstheit schaffst für deine Gedanken und Handlungsmuster.

Bist du bereit dafür?

Bewusstheit ist ein schönes Wort, dass auch sehr stark im Trend liegt. Alles ist bewusst: Denken, Öko, Bio, Einkauf, Familie, Job und noch eine Menge mehr.
Bewusstheit in unserem Fall bedeutet, Moment für Moment klar zu sein, was du denkst und wie du Situationen wahrnimmst.
Das ist schon einmal der erste wichtige Schritt hin zu einem unerschütterlichen Selbstvertrauen. Denn wenn du deine Denk- und Handlungsmuster erkennst, hast du den ersten wichtigen Schritt getan, diese auch zu verändern.

3 Techniken um dein Selbstvertrauen zu stärken

Hier habe ich jetzt drei der besten Methoden aus dem Mentaltraining für dich, um dein Selbstvertrauen sofort zu stärken.

Technik Nr.1

Dein innerer Coach und Motivator

Was spricht dein Unterbewusstsein dir zu, wenn du vor oder in einer herausfordernden Aufgabe stehst? Bekommst du ermutigende Gedanken, oder aber sind eher Zweifel und Abwertungen, was aus deinem Unterbewusstsein in deine Welt getragen wird.

Ob positiv oder negativ, diese Gedanken die in dir hochkommen, haben einen bedeutenden Einfluss auf deine Leistungen und deine Lebensqualität.

Ein einfaches Beispiel: Du sitzt am Fahrrad und hast eine strenge Steigung vor dir. Was sagst du dir? Wetten, dass Gedanken wie: „Ich bin stark“, „Ich schaffe das“ oder „Ich bin unbesiegbar“ deine Leistung besser ausfallen lassen, als „Ich bin müde“ oder „Ich schaffe das doch nicht“.

Genauso wie in diesem Beispiel verhält es sich in jeder Situation in deinem Leben. Deine Gedanken entscheiden über die Qualität deines Lebens und deine Leistungsfähigkeit.

Diese Gedanken kann ich doch nicht beeinflussen, sagst du dir nun? Genau das Gegenteil ist der Fall. Das Unterbewusstsein bringt in Stress- und Drucksituationen quasi seinen Default Modus hervor – also diese Gedanken, die in deinem Leben üblicherweise und überwiegend dominant sind.

Mentaltraining hilft uns dabei unsere Gedanken und unser Leben auf Erfolg und maximale Leistung zu programmieren. Du kannst dir in jeder Situation dein eigener Coach und Motivator sein. Hier erfährst du wie.

Eine Möglichkeit dein Unbewusstsein auf die gewünschten positiven und stärkenden Gedanken zu programmieren, sind Affirmationen. Affirmationen sind ein sehr potentes Werkzeug des Mentaltraining um dein Selbstvertrauen zu stärken.

Affirmationen sind kurze, prägnante und positiv formulierte Sätze, die du dir immer wieder sagst. Der Trick dabei besteht darin, dass du beständig bei einer starken Affirmation bleibst und diese immer wieder anwendest. Ich sage mir beispielsweise eine Affirmation schon in meiner Morgenroutine.

Um so eher du Affirmationen zum festen Bestandteil deines Lebens machst, umso schneller und stärker wirst du diese in deinem Unterbewusstsein verankern können und damit zum dominierenden Gedanken in deinem Leben machen – auch in schweren Situationen.

Beispiele für Affirmationen:
Ich bin stark.
Ich schaffe das.
Ich kann das.
Ich bin jeder Herausforderung gewachsen.
Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich.

..
.

Mehr zu Affirmationen findest du in diesem Beitrag.

Technik Nr.2

Dein Selbstbild polieren

“You can’t outperform your self-image”

Hast du schon einmal davon gehört, dass du dein Selbstimage nicht übertreffen kannst. Jeder Mensch hat ein Bild von sich selbst im Kopf. Wie ist deines? Ist es positiv und erfolgreich? Oder ist es eher schwach, zurückhaltend und kritisch?

In jedem Fall, stellt dein Selbstimage, langfristig dein Maximum an Erfolg dar und ist direkt mit deinem Maß an Selbstvertrauen verbunden. Unser Bewusstsein ist von Natur aus so gestaltet, dass es sich selbst und seine Gedanken in der Realität bestätigt. Das bedeutet, dass du langfristig zu dem wirst, was du wiederholt von dir selbst denkst. Es bedeutet nicht, dass ein Tag deines Lebens, an dem du an all deinen Projekten zweifelst, super schlecht ist für dich. Du hast also besser ein erfolgreiches Selbstbild von dir. Wie sollst du denn auch etwas schaffen oder erreichen, wenn du dir es nicht einmal in deinen Gedanken ausmalen kannst?

Wie mache ist das?

Eine Möglichkeit dein Selbstimage neu zu gestalten, ist sogenannte „KINO“ Technik.
Dabei machst du nichts Anderes, als dass du dir dich selbst und dein Leben auf einer Leinwand vorstellst.
Nimm dir ausreichend Zeit für die Übung und beginne damit, wie du in deinen Gedanken einen für dich schönen und gemütlichen Kinosaal betrittst, in dem du ganz alleine bist.
Du projizierst nun auf die Leinwand vor dir dein Wunschleben. Das setzt natürlich voraus, dass du weißt, was du in welchem Bereich deines Lebens erreichen willst.

Die Übung kannst du auf einen Bereich deines Lebens beschränken und auch gleichzeitig für mehrere Bereiche durchleben. Umso realer du deine Bilder erzeugen kannst, umso wirkungsvoller ist die Technik. Keine Sorge, es kann sein, dass es dir am Anfang schwerfällt, lebendige Bilder oder überhaupt klare Vorstellungen zu erzeugen. Erfahrungsgemäß braucht es nur wenige Anwendungen und du schärfst die Fähigkeit deiner Vorstellungskraft massiv.

Technik Nr.3

TUN – Fake it till you make it

Die Gedanken und Taten eines Menschen sind eng und wechselseitig miteinander verknüpft. Lange meinte man, dass es den Gedanken vorbehalten ist, nachhaltigen Einfluss auf unser TUN zu haben. Mittlerweile weiß man, dass auch unsere Taten unsere Gedanken beeinflussen können.

Du kannst es dir also selbst beweisen, dass du es kannst.

So richtig publik geworden ist diese Idee mit dem super TED Talk von Amy Cuddy mit dem klingenden Titel: Fake it till you make it.

Diese Technik ist im speziellen dafür geeignet, dein Selbstvertrauen zu steigern.
Die Idee ist sehr simpel: Du tust einfach so als ob du ein riesen Selbstvertrauen hättest – auch wenn du es noch nicht hast. Der Witz dabei ist, niemand außer dir, kann unterscheiden, ob du dieses Selbstvertrauen nur vorspielst – fakest – oder aber ob es wirklich dein ist.

Schneller als du glauben wirst, wird sich aus dem Fake, dein echtes und unerschütterliches Selbstvertrauen entwickeln. Denn was genau ist Selbstvertrauen noch mal? Die positive Einstellung einer Sache gegenüber und die Gewissheit, dass du es schaffen kannst und wirst. Wenn du dein Selbstvertrauen also vorspielst und damit deine Selbstzweifel übergehst, beweist du dir selbst, dass du es kannst. Hast du eine Aufgabe einmal erfolgreich gemeistert, gibt es kein Zurück mehr – du hast Selbstvertrauen in dich erschaffen. Gratulation.

Mit dieser geballten Ladung an Wissen und den drei Techniken, liegt es nur noch an dir. Wie immer liegst das TUN in deinen Händen – viel Spaß und Erfolg damit. Dieses Mal schließe ich mit den Worten von Nike: Just do it!

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Photo by Dino Reichmuth on Unsplash

 

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Comments 2

  1. Ein schöner Beitrag! Ich finde diese Stelle besonders gut: „Denn wenn du deine Denk- und Handlungsmuster erkennst, hast du den ersten wichtigen Schritt getan, diese auch zu verändern.“ Ich bin auch der Meinung, dass Selbsterkenntnis der erste Schritt zur Verbesserung ist.
    Bislang habe ich Affirmationen nicht wirklich eingesetzt, da ich oft gelesen habe, es würde nicht viel bringen. Aber ich werde es in den nächsten Tagen mal ausprobieren und bin gespannt, ob es mir weiterhilft!

    Liebe Grüße, Svenja

    1. Post
      Author

      Hi Svenja. Danke für deinen Kommentar 🙂 na klar sind Affirmationen hilfreich. Am besten beschränkst du dich auf eine oder zwei und umgibst dich im Alltag mit ihnen. Als kleine Notiz in deinem Geschäftsbuch, als Post it in der Geldbörse oder auch als Hintergrund am Smartphone. Umso mehr du diese positiven Gedanken denkst, umso schneller wirst du „zu ihnen“. Viel Spaß beim TUN. LG Michael

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