Morgenroutine: 6 morgendliche Rituale, damit du deinen Tag bereits in der Früh gewinnst

good morning yawing Morgenroutine

Man sagt doch „Morgen Stund hat Gold im Mund“. Wie gestaltest du deinen Frühen Morgen? Was ist deine Morgenroutine? Jeder von uns hat eine. Auch du, selbst, wenn du sie nicht bewusst lebst.

Die ersten Stunden oder Minuten am Morgen sind absolut entscheidend, wie dein Tag verlaufen wird. Ja klar, wahrscheinlich bin ich nicht der erste Mensch, der dir das sagt. Das ist auch gut so, denn die ersten Minuten nach dem Aufwachen sind äußerst wichtig für deinen Erfolg, deine Lebensqualität und deine Gesundheit – mental und körperlich.

First things first

Ich habe für mich den Morgen schon seit mehr als zwei Jahren als „magische“ Zeit entdeckt. Die frühen Morgenstunden sind die einzigen Stunden, über die ich völlig frei von äußeren Einflüssen verfügen kann.
Für viele Menschen und mich selbst auch, ist für einen gelungenen Tag entscheidend, dass sie Zeit für sich und Tätigkeiten die sie lieben haben. Nach dem Motto „first things first“, kannst du die Dinge die du gerne machst oder unbedingt erledigen willst, gleich als erstes in der Früh machen. Danach kann kommen was will, die wichtigsten Aufgaben hast du schon einmal erfolgreich erledigt. Egal wie schrecklich oder anstrengend der folgende Tag dann auch werden mag – du hast „dein Ding“ in der Früh schon erfolgreich gemacht.

Ich stehe bewusst früher als meine Partnerin auf, um in der Früh meine Morgenroutine durchführen zu können. Ich nutze die morgendliche Ruhe bewusst um zu meditieren, ein kurzes Dankbarkeitstagebuch zu schreiben und während ich meditiere, meine Haferflocken köcheln zu lassen. Abhängig von der aktuellen Situation, liebe ich es noch vor dem Frühstück Yoga oder Sport zu machen.

6 morgendliche Rituale die dir einen perfekten Start in den Tag garantieren

Früher aufstehen
Jede Minute, die du früher aufstehst, gehört dir ganz alleine. Egal was du unbedingt an diesem Tag erledigen willst, diese Zeit erlaubt es dir. Sie ermöglicht dir einen Start in den Tag nach deinem Wunsch und Vorstellung. Das Gefühl selbst über seine Zeit verfügen zu können, ist für viele Menschen, vielleicht auch für dich, entscheidend um motiviert in den Tag zu starten.

Dein Bett machen (1 min)
Admiral William H. McRaven – ein Ausbildner bei den Navy Seals – sagt dazu: „Wenn du die Welt verändern willst, fange damit an, dein Bett zu machen.“ Was er damit meint ist, dass ein gemachtes Bett dir direkt nach dem Aufstehen das Gefühl von Erfolg geben kann. Dieser Prozess dauert vielleicht nur eine Minute und doch, hat ein gemachtes Bett, seine eigene Schönheit. Spätestens am Abend, wenn du nach einem guten oder weniger guten Tag nach Hause kommst, wirst du diese Schönheit schätzen können. Die erste abgeschlossene Aufgabe des Tages baut Momentum auf. Das Momentum, weitere Aufgaben in Angriff zu nehmen und zu erledigen. Viele abgeschlossene Aufgaben bedeuteten am Ende des Tages, dass du eine Menge geschafft hast. Auch kleine Aufgaben sind wichtig, sie helfen dir Momentum und Disziplin aufzubauen.

Meditation (15-20)min
Meditation ist für mich fixer Bestandteil meines Tages. An 9 von 10 Tagen meditiere ich in der Früh, bevor ich außer Haus gehe und mich anderen Tätigkeiten widme.
Meditation hat unzählige positive Auswirkungen auf dein menschlichen Geist und auch Körper. Für mich ist es ein wunderbarer Start in den Tag, ein paar Minuten still zu sitzen und zu beobachten, was in meinem Kopf vor sich geht. Meine persönliche Praxis lässt mich positiv und motiviert in den Tag starten, zentriert mich und lässt mich mehr Freude für den Tag empfinden.

YOGA oder Sport (40 min)
Wenn es die Situation zulässt, liebe ich es, noch bevor ich ein Frühstück zu mir nehme, eine Yoga oder Sport Einheit zu machen. Es ist ein super Gefühl bereits früh morgens, wenn die Welt noch schläft, seinen Körper zu fordern und aufzuwecken. Die Körperliche Aktivität in der Früh hat gleich mehrere Vorteile. Ich fühle mich nach Yoga oder anderer körperlicher Aktivität ausgeglichen und glücklich. Somit starte ich gleich einmal positiv in den Tag. Wenn dir Sport und Bewegung, wie mir auch, wichtig sind, hast du das schon einmal erledigt. Zweitens, bin ich nach der körperlichen Betätigung sicherlich munter. Drittens, schmeckt das Frühstück viel besser, wenn ich mich vorher angestrengt habe.

Du hast keine Zeit für eine volle Einheit? Dann mache einfach ein paar Wiederholungen, einer bestimmten Übung. 10 Wiederholungen von Kniebeugen, Liegestütze oder Situps werden dich auch munter machen. Auch wenn du am Anfang nur 5 Liegestütze schaffst, wirst du nach einem Monat sicher eine schöne Steigerung bemerken. Selbst diese kleine Routine am Morgen, kann deinen Körper und dein Leben nachhaltig verändern.

Frühstück (15 min)
Nimm dir zumindest 5 Minuten Zeit für ein Glas Wasser (am besten etwas Zitrone hineinpressen – das kurbelt deinen Metabolismus an) und das Heißgetränk deiner Wahl. Ich persönlich bevorzuge es auch zu Essen, bevor ich außer Hause gehe. Wenn du Appetit hast, nimm dir Zeit für dein Frühstück. Es muss sich dabei nicht um ein riesen Menü handeln. Zu Hause hast du die Chance, deinem Körper, ohne Einschränkung, gute und gesunde Lebensmittel zu geben.

Morgen und/oder Abendjournal schreiben (5 min)
Hast du jemals Tagebuch geschrieben? Die Chancen stehen gut, dass du mit ja antwortest. Ich habe über die letzten 16 Monate fast jeden Tag in mein Tagebuch geschrieben. Auf meiner Reise, war das Tagebuch schreiben fixer Bestandteil meines zu Bett Gehens. (mehr zu meiner großen Reise findest du unter: http://michael-poglonik.com)

Die untenstehende Vorlage ist eine strukturierte Möglichkeit dein Morgen oder Abendjournal zu gestalten. Du kannst das Ganze natürlich auch freischriftlich, ohne Vorlage, machen. Wichtig ist nur, dass du es machst. Es soll nicht in einen Roman ausarten – obwohl das manchmal auch OK sein kann. Es geht darum, dir die paar Minuten Zeit zu nehmen, es kurz zu halten, um es an 9 von 10 Tagen zu machen.

Das Verschriftlichen deiner Gedanken hat viel Potential. Das Schreiben kann dir helfen, mehr Dankbarkeit in dein Leben zu bringen und dich dabei unterstützen Probleme zu lösen. Darüber hinaus gibt es dir die Möglichkeit, am Abend über den Tag zu resümieren. Sehr oft unterschätzt das menschliche Gehirn was wir geleistet haben. Das niederschreiben, kann dir zeigen, dass der Tag doch ein Erfolg war. Resultierend daraus, wirst du beruhigter und zufriedener einschlafen können. Die Schriftform unterstützt auch jeden Veränderungsprozess: „What’s get measured – that get’s done!“

Ein weiteres Tool, das ich in der Vorlage unten eingebaut habe, sind Affirmationen. Affirmationen sind positiv formulierte Glaubenssätze, mit denen du dich selbst programmieren kannst. Affirmationen haben Zauberkraft, wenn es darum geht, negative Gedanken durch neue starke zu ersetzen. Eine Affirmation kann zum Beispiel sein: Ich bin stark, Ich bin mutig, Ich bin genug, Ich liebe mich oder Mein Körper ist toll so wie er ist. Affirmationen können dich unterstützen den Tag positiv zu beginnen. Keinesfalls müssen die Affirmationen auf das Morgenjournal beschränkt werden. Nein, überall in deinem Alltag kann Platz dafür sein. Ich habe sie als Erinnerung im Spiegelschrank, in meiner Geldbörse und auf Lesezeichen die ich verwende, in Form von Post It’s, kleben.

Dein Morgenjournal:

3 Dinge für die ich dankbar bin:
Ich bin dankbar für……………………………..
Ich bin dankbar für……………………………..
Ich bin dankbar für……………………………..

3 Dinge die ich heute erledigen werde
1……………………………..
2……………………………..
3……………………………..

3 positive Affirmationen
Ich bin……………………………..
Ich bin……………………………..
Ich bin……………………………..

Meine Vision: ein größeres Ziel im privaten oder auch beruflichen Umfeld.
Schreibe es jeden Tag aufs Neue auf das Papier. Das wiederholte schreiben erinnert dich, motiviert dich und richtet deinen Tag und alle deine Tätigkeiten auch dein höchstes Ziel aus.

Dein Abendjournal:

Was war heute besonders gut bzw. hat mich total begeistert?
1……………………………..
2……………………………..
3……………………………..

Was hätte meinen Tag noch besser machen können?
1……………………………..
2……………………………..
3……………………………..

 

Jetzt hast du genug Tools, damit du deine Morgenroutine neu gestalten kannst. Nimm dir nicht alles auf einmal vor. Beginne mit ein oder zwei Tools, die dir am besten Zusagen. Wenn es nur ein Tool sein soll, dann nimm dir das Schreiben eines Tagesjournals heraus. Diese Technik ist in wenig Zeit zu erledigen und birgt ein sehr großes Potential zur Transformation.

Viel Spaß beim Aufstehen, Guten Morgen!

Dein Michael

Bildquelle: Image Source

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