Reflexion & Definition: So bereitest du dich optimal auf das neue Jahr vor

Das Ende des Jahres nähert sich und wie immer, Stellt die Jahreswende für viele einen Meilenstein in ihrer Entwicklung dar. Wie in jedem Entwicklungsprozess, macht es auch für deine persönlich Entwicklung Sinn, diese einer Betrachtung zu unterziehen: Reflexion & Definition.

Diese zwei Rituale können dir dabei helfen dich von alten Lasten zu befreien, dich für neues zu öffnen und deinen Erfolg für die Zukunft zu planen.

-) Reflexion: mit dem alten Jahr abschließen

-) Definition: das neue Jahr für dich entwerfen und neue Ideen generieren

Reflexion: Loslassen und mit dem Alten abschließen

In einem Jahr passiert immer unglaublich viel, fast zu viel.

Wenn ich das letzte Jahr Revue passieren lasse, dann bleibt mir, bei dem was alles passiert ist, fast die Spucke weg. Die Erinnerungen an zwei Monate Wintertraum in Grindelwald, Umzug in die Schweiz, die Geburt einer gesunden Tochter sind nur einige der Highlights.

Wir erleben so viel, dass es schon fast überwältigend anmutet.

Daher mache ich seit einigen Jahren – immer um die Neujahrszeit – ein Ritual. Ich nehme mir in aller Gemütlichkeit Zeit das erlebte des letzten Jahres, Revue passieren zu lassen. So ich noch einmal richtig in alles Erlebte eintauchen.

Mein Tipp: Schreib dir alle deine großen Ereignisse am besten auch auf Papier auf. Damit bekommen diese, hoffentlich größtenteils positiven Momente, noch mehr Kraft. Das ist übrigens auch eine der wenigen Anlässe, an denen ich bunte Farben und Marker verwende, um mich farbig und kraftvoll auszudrücken.

Diese Reflexion dauert vielleicht eine Stunde und kann dir massiv dabei helfen, das alte Jahr abzuschließen und vor allem, dich für das neue zu öffnen.

Das bedeutet nicht, dass du alles vergessen und ablegen sollst, was du erlebt hast, sondern stellt einfach einen Meilenstein im kontinuierlichen Projekt des Lebens dar.

Eigentlich ist es völlig egal, wann im Jahr zu dieses Ritual durchführst. Ich empfehle das Jahresende, da es einen fixen Punkt am Kalender darstellt, den du nicht nach Belieben verschieben kannst.

Definition: Gutes verstärken und weniger gutes einfach ablegen

Nachdem du dein altes Jahr reflektiert hat und dir dabei sicherlich einiges aufgefallen ist, dass dir wunderbar gelungen ist, auf das du besonders stolz bist und auch vielleicht Dinge, die du gerne ändern würdest, ist es nun Zeit diese Dinge zu definieren.

7 Fragen, die dir dabei helfen dich im neuen Jahr besser auszurichten:

Welche drei Erlebnisse, habe ich im alten Jahr am meisten genossen?

Für welchen Moment fühle ich am meisten Stolz?

Welche drei Menschen inspirieren und motivieren mich?

Welche Person raubt mir unglaublich viel Energie, ohne jemals etwas zurück zu geben?

Welche eine Sache will ich im neuen Jahr erreicht haben?

Was wollte ich schon immer einmal machen, habe mich aber bis jetzt nicht getraut?

In welchen Situationen werde ich im neuen Jahr mutiger und bestimmter sein?

Diese und viele weitere Fragen, können dir dabei helfen neue Ideen zu sammeln und zu entdecken, was schon richtig gut ist und was du unbedingt verändern solltest.

Dabei gilt: weniger ist mehr. Bereiche deines Lebens, die schon richtig gut sind, wollen auch Pflege erfahren, um auch richtig gut und schön zu bleiben. So wie ein Blumengarten, braucht jeder deiner Lebensbereiche Energie, Fokus und Pflege um in voller Blüte zu strahlen.

Veränderung: nimm dir maximal ZWEI Dinge vor

Jetzt ist wieder Saison für unmögliche Vorsetze.

Vorsetze wie „Ich werde nie wieder Schokolade essen“ oder „Ich bin ab 01.12.2019 super duper selbstbewusst“ sind einfach zum Scheitern verurteilt.

Viel besser bist du dran, wenn du dir schon große Ziele steckst und dazu auch gleich einen Umsetzungsplan erarbeitest. Dabei sollte jeder Plan in so kleine Schritte zerkleinert werden, dass jeder Schritt ganz leicht in einer Stunde erledigt sein kann. Große ambitionierte Ziele sind wichtig und gut, werden jedoch nur zum Erfolg führen, wenn du diese auch auf umsetzbare Teilschritte herunterbrichst.

Hier trennt sich schon die Spreu vom Weizen.

Die meisten wünschen sich Veränderung. Die wenigsten sind bereit einen Plan zur Veränderung zu erstellen. Veränderung passiert aber nicht aus Zufall und auch nicht ohne dein Tun. Wenn du also wirklich etwas verändern willst, dann bedarf es deiner Taten. Wie schon Einstein festgestellt hat, ist das Hoffen auf Veränderung bei immer gleichbleibenden Taten, die reinste Form von Wahnsinn. Verfalle also nicht in diesen Wahnsinn.

Ich betone es nochmals: Weniger ist mehr. Umso mehr Dinge du gleichzeitig umsetzen willst, umso eher sind sie zum Scheitern verurteilt. Warum ich das weiß? Glaube mir, ich habe jahrelange Erfahrung darin…

 

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Photo by Maike Klip on Unsplash

 

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