Selbstbestimmt leben. Warum es besser ist, aktiver Schöpfer deines Lebens zu sein.

selbstbestimmt leben

Jeden Moment selbstbestimmt leben ist eine Herausforderung, sicherlich eine der größten in diesem Dasein. In diesem Post sage ich dir, warum es sich trotzdem lohnt, diese Herausforderung anzunehmen.

Das Leben ist ein permanenter Wechsel zwischen Glücksmomenten, in denen du das Universum umarmen könntest und Momenten, in denen unser Durchhaltevermögen hart auf die Probe gestellt wird. Es ist nur zu natürlich, immerzu Glücklich sein zu wollen. Diese Suche nach dem immerwährenden Glück birgt aber auch eine Gefahr. Wenn wir vom Leben erwarten, dass jeder Tag gut und immer besser ist, vergessen wir auch, dass wir öfter als uns lieb ist vor Herausforderungen gestellt werden.

Herausforderungen sind auch Situationen an denen wir wachsen und viel über uns selbst und unsere Freunde lernen können. Wer steht zu dir, wenn scheinbar alles unter deinen Füßen wegbricht? Wie viele deiner 1099 Facebook Freunde sind da für dich, wenn du von heute auf morgen eine Couch zum Schlafen brauchst?

In diesen, weniger euphorischen Tagen deines Lebens hast du die Wahl zwischen zwei Herangehensweisen. Du hast die Wahl zwischen der Schöpferrolle und einem selbstbestimmten Leben oder der Opferrolle, in der du anderen die Schuld für alles gibst.
Nummer zwei führt dich nirgendwohin, ist trotzdem sehr weit verbreitet und nenne ich die „Opferrolle“. Die Opferrolle charakterisiere ich als passive, beschwerende, sudernde Rolle, die ausschließlich auf das Problem und wie schlecht die Welt im Moment zu dir ist, fokussiert ist.

Dem gegenüber steht die Rolle des selbstverantwortlichen und selbstbestimmten Lebens – die Schöpferrollen. Ein großer Verfechter der Schöpferrolle ist Tony Robbins. Er bezeichnet die Schöpferrolle als Personal Power – die Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen und zu Handeln.

Auch in der Rolle eines selbstverantwortlichen Lebens, ist es bei Rückschlägen erlaubt ganz kurz zu fluchen, schreien, verärgert, verbittert und niedergeschlagen zu sein. Die Betonung liegt auf „kurz“. Kurz seinem Unmut freien weg zu lassen, kann dir dabei helfen, deine Emotionen wortwörtlich abzulassen und loszulassen. Am besten lässt du deine Emotionen aber nicht an deinen Mitmenschen, sondern an deinem Boxsack oder deinen Laufschuhen aus.

Worauf fokussierst du dich, die Lösung oder das Problem?

In der Rolle des selbstverantwortlichen Handelns, folgt auf den kurzen Moment des Ärgers, ein schneller Wechsel hin zur Lösung. Anstatt mit der Welt und Gott zu hadern, warum das Leben wieder genau zu dir so ungerecht ist, verschiebst du deine Aufmerksamkeit auf eine Lösung der Situation. Die zentrale Rolle in dieser Grundeinstellung, liegt in deinem Fokus auf das Finden von Lösungen und die Bereitschaft auch die notwendigen Schritte zu gehen. Erstens bewegst du deine Aufmerksamkeit auf mögliche Lösungswege und zweitens, bist zu dazu entschlossen, alles zu tun was notwendig ist um die Situation für dich in Ordnung zu bringen und deine Ziele zu erreichen.

Nehmen wir an deine Freundin oder dein Freund machen völlig unerwartet Schluss. Du bist nicht vorbereitet und der Meinung, dass die Beziehung völlig in Ordnung wäre. Welche Möglichkeiten hast du nun? Abhängig von deinem Charakter und deinen bisherigen Erfahrungen ist es völlig Ok traurig zu sein – ja auch das muss man sich zugestehen können. Nachdem der erste Herzschmerz abgeklungen ist, hast du die Wahl, ja die hast du tatsächlich, was du nun tun willst.

Steckst du in der Opferrolle fest, wirst du nun weiter jammern, wie schön es doch war und warum immer du solche *Wort deiner Wahl* anziehst. Du wirst weiter die weit verbreitete Herzschmerz-unterdrückungstaktik wählen und dich die nächsten Wochen mit einem Übermaß an Alkohol betäuben, bist dein Körper dir signalisiert, dass er nicht mehr kann und du weitere drei Wochen damit beschäftigt bist, auszunüchtern.

Es ist OK traurig und wütend zu sein

In der Rolle der Selbstverantwortung wirst du auch traurig sein. Du wirst vielleicht sogar für kürzere Zeit trauriger sein als das „Opfer“, weil du dir erlaubst deine Gefühle völlig zuzulassen. Du bist dazu bereit die Situation anzuerkennen und zu akzeptieren. Nachdem du deinen schwersten Sturm an Trauer überstanden hast, wirst du klaren Kopfes deinen Fokus nach vorne, in die Zukunft richten. Das kann auch bedeuten, um den nun Ex-Partner zu kämpfen, ihn nicht ohne weiteres aufzugeben. Das kann aber auch bedeuten, dass du deinen Hobbies voller Freude wieder mehr Zeit zu widmen kannst. Egal welche Schwerpunkte du nun setzt, es geht um dich selbst und was du aus diesem Moment am besten machen kannst. Dein Fokus liegt auf deinem Weg und deinen Entscheidungen.

Du hast die Wahl

Nun ist es für dich an der Zeit zu überlegen, welche Rolle du gerne einnimmst, wenn dich das Leben überrascht. Es ist leicht allen anderen die Schuld zu geben. Ich glaube daran, dass wir für alles, das wir in diesem Leben erfahren, selbst verantwortlich sind. Unbewusst ziehen wir mit unseren Gedanken diese oder jene Ereignisse in unser Leben. Selbst wenn ich mir beispielsweise beim Skifahren ein Bein breche, bin ich selbst dafür verantwortlich. Es ist meine freie Entscheidung genau an diesem Tag die Ski anzuschnallen, diese Piste und diesen Kicker zu wählen.

Das nächste Mal wenn dich das Leben überrumpelt, erinnere dich daran, dass du die Wahl hast. Du hast die Möglichkeit selbstverantwortlich nach vorne zu blicken und aus jeder Situation das Beste zu machen. Alles eine Frage der Perspektive und deiner geistigen Einstellung. Wenn du dich nun fragst: Geistige Einstellung? Ja dein Umgang mit jeder Art von Situation ist reine Konditionierung. Je nachdem wie du aufgewachsen bist, wie deine Eltern und die Menschen um dich herum leben, hast du gewisse Handlungsmuster entwickelt. Das Schöne daran ist, dass du jede Angewohnheit, die du dir irgendwann angeeignet hast, auch wieder loslassen oder transformieren kannst. Das ist ein weiterer Schritt hin zu deiner „Besten Version“.

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