Stress abbauen am Arbeitsplatz – Deine Perspektive entscheidet über deine Stressreaktion

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In diesem Beitrag erfährst du, wie du durch eine Veränderung deiner Perspektive, Stress völlig anders und viel positiver wahrnehmen kannst. Darüber hinaus wirst du lernen, wie subjektiv deine Wahrnehmung von Stress eigentlich ist und wie diese über dein Wohlbefinden entscheidet.

Stress ist allgegenwärtig

Stress am Arbeitsplatz: Jeder hat ihn, viele sind davon komplett gefesselt und die meisten würden ihn gerne verringern. Speziell am Arbeitsplatz steigt mit den Anforderungen auch der Stresslevel konstant an. Dabei ist Stress eine zu tiefst subjektiv geistige und körperliche Reaktion des Menschen. Nicht jeder Mensch reagiert auf die gleiche Art und Weise. Wie alle anderen Reaktionen auf die Umwelt, haben wir auch bestimmte Muster erlernt, wie wir mit Situationen umgehen, die uns stressen. Oft sind es neue Situationen oder solche, die wir glauben nicht völlig unter Kontrolle zu haben. Wie du später lesen wirst, gibt es eine einfache Möglichkeit aus jeder Stresssituation eine positive und lehrende Erfahrung zu machen.

Positiv oder negativ? Beides!

Stress ist nicht per Definition negativ, sondern kann auch positive Auswirkungen haben. Stress kann einen Menschen in das Burnout führen oder aber zu einer Goldmedaille bei den Olympischen Spielen antreiben. Die Stressreaktion und Stresssensibilität ist unter Menschen völlig verschieden. Wo viele Artgenossen unter dem Druck brechen, laufen andere unter Druck und dem damit verbundenen Stress erst zu ihren Höchstleistungen auf. Was viele nicht wissen, ist, dass die Stressreaktionen unter verschiedenen Menschen absolut individuell konditioniert ist. Konditioniert zu sein bedeutet auch, dass du mit den richtigen Techniken eine neue Konditionierung herstellen kannst.

Es ist entscheidend, wie du Stress bewertest. Studien haben gezeigt, dass selbst deine körperliche Reaktion davon abhängt, wie du über Stress denkst. Nimmst du Stress vorwiegend als negativ wahr, wird er sich auch negativ und entsprechend stark auf dein Körpersystem auswirken.

Kelly McGonigal – Psychologin an der Stanford Universität – meint dazu, dass Stress einfach gesehen ein Signal dafür ist, dass man eine Situation ernst nimmt. Weiter meint sie, dass Menschen zu viel Zeit damit verbringen, sich über Stress Sorgen zu machen und zu wenig, Stress besser zu verstehen und damit umgehen zu lernen.

Ich möchte hier an die Geschichte des ZEN Mönchs Bokuju erinnern, der es pflegte seinen Schülern folgendes aufzutragen:

Geh und durchquere den Bach, aber pass auf, dass das Wasser dich dabei nicht berührt. Dabei gab es keine Brücke über den Bach hinter seinem Kloster. Viele schickten sich an, aber alle wurden sie nass. Eines Tages kam also ein Mönch an und sagte: „Du trägst uns Rätsel auf. Wir versuchen, diesen Bach zu durchqueren; es gibt keine Brücke. Gäbe es eine Brücke, wären wir natürlich alle rübergekommen, ohne dass uns der Bach berührt hätte. Aber wir sollten den Bach hindurch. Da werden wir nass.“

Also sagte Bokuju: „Ich werde mitkommen und ihn durchqueren und ihr schaut zu.“ Und Bokuju durchquerte ihn; natürlich benetze das Wasser seine Füße und sie alle riefen: „Siehst du, jetzt bist du auch nass geworden.“ Bokuju sagte: „Was mich betrifft, so bin ich nicht nass geworden. Ich war nur Zeuge dabei. Das Wasser mag meine Füße berührt haben, aber nicht ich. Ich war nur Zeuge.“

Diese Geschichte, die ich im Buch Osho – Das Licht der Bewusstheit gefunden habe, beschreibt einen Geisteszustand der wahrnimmt, aber nicht anhaftet. Genau diesen Umgang, kannst du auch in Bezug zu Stress lernen. Du kannst lernen, Stresssignale wahrzunehmen, aber nicht wie bisher sofort in totale Alarmbereitschaft zu verfallen, sondern bewusst und überlegt mit der Situation umzugehen. Mit etwas Übung wirst du Stresssituationen sogar als Möglichkeit zum Wachstum sehen können.

Die Kernbotschaft ist: Du kannst lernen mit Stresssituationen anders umzugehen. Durch eine Veränderung der Bewertung kannst du sogar deine körperlichen Reaktionen steuern.

Was passiert in dir und was denkst du, wenn dein Körper erste Signale einer Stresssituation aussendet?

Wenn du Stress bis dato als rein negativ gesehen hast, bist du nicht alleine. Die Mehrheit der Menschen denken bei dem Wort Stress an rein negative Auswirkungen. Dabei kann dich alleine ein neues Verständnis und eine neue Bewertung von Stress dabei unterstützten, besser mit anspruchsvollen Situationen umzugehen.

Stress kann auch als eine Reaktion gesehen werden, die dich unterstützt anspruchsvolle und herausfordernde Situationen bestmöglich zu meistern. Wenn dein Körper dir Stresssignale sendet, beutetet das nur, dass er bereit ist, sich voll auf eine Aufgabe zu konzentrieren um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Sehr oft sind es die schwierigen und herausfordernden Situationen im Leben, die uns als Mensch lernen und wachsen lassen. Ein entscheidendes Tool, mit Stress besser umzugehen, ist es, deine persönliche Beziehung zu Stress zu verändern. Es ist wesentlich gesünder für dich und deine Mitmenschen, Stresssignale als positive Herausforderung und eine Möglichkeit zu wachsen, zu sehen. Stress am Arbeitsplatz gehört zu unserem Alltag und mit einem einfachen Perspektivenwechsel, wirst du Stress nie wieder so negativ sehen wie zuvor.

In diesem Beitrag findest du Anleitungen für zwei einfache Atemübungen, um deinen Geist im Büroalltag kurze Phasen der Entspannung zu gönnen.

Wenn du mehr zu diesen Themen wissen willst, kannst du meinen Blog besuchen und mir auf Facebook folgen.

Photo by Nine Köpfer on Unsplash

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