Durch Meditation weniger Stress am Arbeitsplatz plus mehr Ruhe und Gelassenheit entwickeln

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In diesem Post dreht sich alles um dieses Gefühl, das wir alle nur zu gut aus der Arbeitswelt kennen: Stress. Du wirst in diesem Post erfahren, was Stress ist, wodurch er ausgelöst wird und wie Mediation dir helfen wird, in stressigen Situation Ruhe zu bewahren.

„Gott gebe mir Gelassenheit, hinzunehmen, was nicht zu ändern ist. Mut, zu ändern, was ich ändern kann. Und Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden.“
Meditation und Achtsamkeitstraining ist ein Weg genau das zu erreichen!

Was genau ist denn überhaupt Stress?

Stress – immer vorhanden, oft negiert und doch lebensnotwendig – ist der Grund, warum die meisten Menschen in Managementpositionen zu den Themen „Meditation“ und „bewusstes Leben“ finden. Stressmanagement ist auch das Thema, mit dem Achtsamkeit und Meditationspraktiken in der westlichen Welt in den 70er Jahren bekannt wurden.

Das Wort Stress alleine erzeugt bei vielen Menschen schon Anspannung im Körper. Dabei ist Stress an sich nur ein Synonym für einen bestimmten „Erregungslevel“. Auch bei Stress kann man zwischen gutem „Eustress“ und schlechtem bzw. belastenden „Di-Stress“ unterscheiden. Wenn von zu viel Stress die Rede ist, ist stets der negative Di-Stress gemeint. Ein gewisses Level an Stress ist aber geradezu lebensnotwendig für den menschlichen Organismus. Ein Stresslevel – bzw. Erregungslevel von NULL, bedeutet gleichzeitig einen toten Zustand.

Stress kann abhängig von der Situation sehr positive Effekte haben. Im Sport beispielsweise ermöglicht positiver Stressreiz es erst, top Leistungen zu erbringen. Eine Stressreaktion, die Erhöhung des Erregungslevels im Körper, unterstützt den Körper, Höchstleistungen zu erzielen.

Die Stressreaktion ist ein Schutzmechanismus des Körpers und versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Historisch gesehen, ist die Stressreaktion ein Schutzmechanismus, der uns vor Bedrohungen schützen sollte. Wurde der Neandertaler von einem Löwen attackiert, war es sehr vorteilhaft, in Sekundenbruchteilen mit einen mit Adrenalin vollgepumpten Körper kampfbereit zu sein. Der ganze Organismus wird auf eine Ausnahmesituation vorbereitet.

Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung

Der menschliche Organismus ist für das Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung entworfen. Diesem Wechsel unterliegend, hat sich unser System-Mensch zu dem entwickelt, was es heute ist. Keines der beiden Extreme sollten im Leben vermisst werden. Vielmehr ist der ausgeglichene Wechsel zwischen diesen beiden entscheidend für dein funktionierendes System. Vermissen wir die Anspannung, werden wir uns gelangweilt, langsam und träge fühlen. Fehlt es hingegen an Entspannung, wirkt sich das negativ auf Körper und Geist aus.

Er ist die Ursache für viele Gesundheitsprobleme und kann für jeden Menschen unterschiedlichste Ausprägungen annehmen. Verschlechterung des Gedächtnisses, Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Aufmerksamkeitsprobleme, Rückenschmerzen, Senkung des Testosteronspiegels, Verdauungsprobleme, Übergewicht und Essstörungen sind nur einige der Auswirkungen, die andauernder, negativer Stress haben kann.

Meditation hat nachweislich heilende Effekte auf die oben beschriebenen stressabhängigen Krankheitsbilder. Zusätzlich wurde auch bewiesen, dass Meditation sogar das Immunsystem stärken kann. Der Test war überaus pragmatisch, den Partizipieren wurden Grippeviren verabreicht. Verglichen mit der Kontrollgruppe, wurden bei den Teilnehmern eines achtwöchigen Meditationskurses mehr Antikörper im Blut festgestellt. Meditation scheint also nicht nur gegen Stress zu wirken, sondern den Körper auch direkt bei der Abwehr von feindlichen Viren zu unterstützen.

Neben allen anderen beschriebenen Effekten, ist alleine mehr Leichtigkeit und Freude an der Arbeit selbst, ein schlagkräftiges Argument für Meditation und Achtsamkeit im Büroalltag.

International gesehen, steigen stressbedingte Erkrankungen rapide an. Immer mehr Menschen klagen über Depression, Burnout und andere durch Daueraktivierung ausgelöste Erkrankungen. Auch Österreich ist davon keine Ausnahme. Eine Studie der Allianz Versicherung AG zeigt auf, dass sich 39% aller Österreicher/innen im Beruf durch Stress erheblich beeinträchtigt fühlen.

(Auszug aus der Studie, veröffentlicht im Februar 2017, befragt wurden 1000 berufstätige Personen zwischen 18 und 65 Jahren).

Stressquellen – wo kommt er denn überhaupt her?

Luftschlösser – Stress, wo gar keiner ist
Ein großer Teil der Situationen die Stress auslösen, werden nie eintreffen und sind reine Luftschlösser.

Versagensängste
Fast jeder kennt sie und nur wenige reden offen darüber. Versagensängste sind das Paradebeispiel von negativen Luftschlössern.

Die Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen
Keine Entscheidung zu treffen bedeutet stillstand oder auch Tod. Leben beutetet entscheiden und es ist besser eine Entscheidung zu treffen die vielleicht nicht optimal ist, als keine.

Wenn du vor einer schweren Entscheidung stehst und du deiner Intuition vertrauen willst, kann diese Technik helfen: Entscheidungshilfe

Zeitdruck
„Du bist dein Terminkalender“. Der subjektiv empfundene Zustand des Zeitdrucks ist ein wohlbekannter Auslöser für negativen Stress.

Alles unter Kontrolle? Fehleinschätzung der Kontrolle
Glaubst du wirklich immer die volle Kontrolle über dein Leben zu haben? Wir stehen in abhängiger Verbindung mit so vielen Faktoren, dass wir nie die alleineige Kontrolle über unser Leben und alle Umstände haben.

Kollegen, Kunden, Patienten und Schüler
Unsere Mitmenschen können eine große Quelle für Stress und Frustration sein. Aber auch dies gilt nur für ein Ausmaß, dass du erlaubst. Es kann sehr befriedigend sein, wenn du lernst, der Beobachter deiner eigenen Empfindungen und Emotionen zu werden.

Die Reaktion auf Stress

Achtsamkeitstraining und Meditation sind kein Wundermittel, keine Wunderpillen und auch kein von Mirakulix gebrauter Zaubertrank. Vielmehr ist es ein Weg dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und zu lernen, mit Stress besser umzugehen. Keine Technik kann deine Vorgesetzten, deine Mitarbeiter oder wen auch immer verändern. Was aber in deiner Hand liegt, ist die Einschätzung und Bewertung der Situation. Wenn du dich auf dich selbst zurückbesinnst, kehrst du an den Ort zurück, an dem du einen Unterschied machen kannst.

Angenommen, du hast einen Mitarbeiter, der dich regelmäßig zum Überkochen bringt, weil er nicht handelt oder kommuniziert, wie du es gerne hättest. Wem schadest du damit, wenn du innerlich überkochst und negative Emotionen wie Ärger und Wut die Kontrolle über dich einnehmen? Meist bist es nur du selbst, der den Schaden davontragen wird. Egal ob in der Beziehung mit Mitarbeitern oder Vorgesetzten – eine Reaktion, ausgelöst von negativen Emotionen und überregten Zustand, ist nicht optimal.

Meditation hilft dir zu trainieren, reiner Beobachter zu sein. Beobachter des Außen und vor allem der Vorgänge in deinem Inneren. Wenn Emotionen wie Ärger, Wut, Zorn oder Eifersucht hochkommen, kannst du diese wahrnehmen, ohne direkt aus dem Impuls heraus zu handeln. Das Bewusstsein über das, was in dir passiert und hochkommt, gibt dir die Möglichkeit, deine innere Ruhe und dein Wohlbefinden von externen Ereignissen zu entkoppeln. Bewusstheit ist in diesem Fall der Anker zwischen dem Reiz und deiner Reaktion. In stressvollen Situationen ruhig zu bleiben und nicht auf Provokationen und andere Reize zu reagieren, gibt dir mehr Kontrolle und Freiheit über deine Handlungen.

Die Arbeit wird dadurch nicht weniger und Situationen müssen nach wie vor schnell gelöst werden. Du wirst jedoch die Kontrolle über deine Reaktionen darauf entwickeln und bei gleichen Anforderungen von außen, mehr Ruhe und Gelassenheit in deinen Alltag integrieren können. Deine Gesundheit und dein Umfeld werden es dir danken.

Tu es für dich, nimm dir Zeit für dich und dein Leben. Meditation und jede Form von Achtsamkeitstraining wird deine Lebensqualität in jeder Hinsicht steigern. Du wirst nicht nur im oft hektischen Arbeitsalltag davon profitieren, sondern auch nach einem langen Arbeitstag entspannter nach Hause fahren und noch Energie für deine Liebsten haben.

In diesem Beitrag findest du Anleitungen für zwei einfache Atemübungen, um deinen Geist im Büroalltag kurze Phasen der Entspannung zu gönnen.

Wenn du mehr zu diesen Themen wissen willst, kannst du meinen Blog besuchen und mir auf Facebook folgen.

Photo by rawpixel.com on Unsplash

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