TUN – Die Kunst deine Träume zu verwirklichen

TUN - die kunst deine Träume zu verwirklichen

Es scheint ein wenig der „Zahn der Zeit“ zu sein, Träume nach hinten zu verschieben. Doch wo ist hinten? Irgendwann ist jedenfalls nicht im Kalender! Zuerst kommt die Ausbildung, danach direkt der Job, die Norm will uns weismachen, dass wir ein strichgerades Leben gehen sollten. Aber ist das auch was du wirklich willst?

Viele von uns stecken in einem System fest, das uns scheinbar nicht die das gibt, von dem wir träumen. Ich war selbst vor noch nicht allzu langer Zeit an dem Punkt an dem ich ein zu „perfektes“ Leben hatte. Ich hatte alles das, was man sich wünschen würde, oder doch nicht? Mir fehlte es an Abwechslung, Begeisterung und wahren Werten in dem was ich machte. Mein Traum war es eine lange Reise zu machen. Ich wollte etwas von der Welt sehen, erfahren wie andere Kulturen und Völker leben und über andere Religionen in Hinblick auf Achtsamkeit lernen. Meine Reise sollte schließlich von April bis Dezember dauern. Ich bin im Nachhinein sehr glücklich über meine Entscheidung die Reise angetreten zu haben, zu lange habe ich meinen Traum davor vor mich hergeschoben.

DU MUSST ES TUN, DU MUSST FÜR DEINE TÄUME EINSTEHEN UND DAFÜR DEINEN HINTERN IN DIE LUFT BEKOMMEN.

Ich liebe die Aussage von Arnold Schwarzenegger, eines meiner Vorbilder wenn es um das Thema TUN geht:  “You can’t climb the ladder of success with your hands in your pockets.”

Niemand wird es für dich tun, nicht deine Eltern, nicht deine Freunde, nicht deine Nachbarn. Du musst dein Leben selbst in die Hand nehmen. Nimm dir die Zeit dein Wunschleben zu definieren und dann tue alles was in deiner Macht steht um deine Ziele zu erreichen. Am Ende ist das Wichtigste, dass du im Einklang mit deinem Herzen und Bedürfnissen lebst.

Es gibt sie, die Menschen die ein reiches Leben mit einer gewissen Summe an Geld verbinden, die Mehrheit der Menschen die ich treffe träumen nicht von monetärem Reichtum. Vielmehr träumen sie von einem gewissen Lebensstil, von mehr Begeisterung, mehr Freude und vor allem mehr Zeit für das was wirklich zählt. Nachdem ich kein Wirklichkeitsverweigerer bin weiß ich auch, dass ein gewisses Maß an Geld notwendig ist um zu leben. Aber wie viel Geld brauchst du wirklich um eine Träume zu verwirklichen? Geld ist heutzutage viel weniger ein Problem als es die meisten zugeben würden. Vielmehr wird das Geld oft als Ausrede verwendet es nicht zu versuchen. Wenn man nicht gerade einen Pilotenschein machen will oder den Südpol bereisen will, sind die meisten Abenteuer von denen wir träumen viel weniger schwierig zu finanzieren als unser fettes Auto in der Garage. Oft fehlt nicht Geld sondern Mut. Mut für die eigene Idee des Lebens einzustehen. Sich selbst zu erlauben andere Vorstellungen vom Leben zu haben. Hier kommt der alte aber weise Spruch wieder zu tragen: Mut kann man sich nicht kaufen. Ein Leben nach deiner eigenen Idee zu gestalten erfordert Mut und ganz sicher eine gehörige Portion Durchhaltevermögen gegen all jene die dich zurückhalten wollen, weil „es ja eh nicht klappt“.

Ich gebe dir ein weiteres Beispiel: Ich liebe die Natur, die Berge und speziell auch das Skifahren. Neben meiner Reise wollte ich unbedingt einmal als Skilehrer arbeiten. Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe sitze ich gerade am Balkon meiner Skilehrerunterkunft in Maishofen nähe Saalbach – wo ich als Skilehrer arbeite. Diese „Arbeitsstelle“ ist auch die erste Arbeit die für mich keine wirkliche Arbeite ist. Ich liebe das Skifahren und auch das lernen/lehren mit anderen Menschen. Ganz nebenbei habe ich den absoluten Luxus 2 Monate in den Alpen, in einem der geilsten Skigebiete überhaupt zu leben und noch etwas Geld zu verdienen. Unter den Skilehrern gibt es den Spruch: „Lern was gescheites, dann kannst auch in der Sonne stehen wie ich”

Für mich ist das jetzt ein Beweis dafür, dass es durchaus möglich ist seine Leidenschaft mit einer Position zu verbinden von der man leben kann.

Wenn du dir nicht sicher bist ob du etwas tun sollst, gibt es eine sehr einfache Technik die mir immer eine eindeutige Antwort liefert.

Stell dir diese Frage: Werde ich am Sterbebett bereuen es nicht gemacht zu haben?

Ist die Antwort ja, na dann weißt du hoffentlich was zu tun ist. Ist sie nein, dann ist es eine Idee für die du Begeisterung empfindest, es tun kannst aber nicht musst.

Ich will am Ende dieses Lebens sagen können: „I did it all“ – und ich glaube ich bin mit diesem Wunsch nicht alleine.

PS: Der Song „I lived“ von One Republic aus dem die Zeile „I did it all“ stammt, ist für mich immer wieder eine super Motivations-Song.

 

Bildquelle: Image Source

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